about


Wie bin ich zur Fotographie gekommen? Als Kind war es im Urlaub immer die OM-2 meines Vaters, die mich faszinierte. Trotzdem waren es dann immer Computer, die Taschengeld und damals erarbeitetes mickriges Geld verschlangen. Der Schicksalsschlag ereignete sich dann eines Morgens im Physikunterricht. Weil ich zu spät kam, wurde ich dazu verdonnert, einen Zeitungsartikel über die anstehende Kursfahrt zu schreiben. Einer Lokalredakteurin der Westfälischen Nachrichten schien der Artikel so gut gefallen zu haben, dass man mich direkt für den Einsatz in einer Redaktion verpflichtete.
 


Mit ein paar Ilford-Schwarzweißfilmen und der OM-2 meines Vaters bestritt ich dann die ersten Lokaltermine für die Saerbecker Seite. Schnell musste eine eigene Kamera her. Seitdem mir der Verkäufer eine EOS 500N aufschwatzte, bin ich dem Canon-System treu geblieben. Im Laufe der Jahre gingen viele Analog-Bodies durch meine Hände, 2002 investierte ich dann groß in eine D60, der Schritt in die digitale Welt der Fotographie war gemacht, seitdem sind nur noch ganz wenige Diafilme durch meine alte EOS5 gegangen.
 


Bis 2004 war ich so als Zeitungschreiberling und –Knipser, als Party- und Hochzeisfotograph unterwegs. Auch einige andere Kunden habe ich in der Zeit bedient, auch Werbeagenturen und Internetpräsenzen griffen auf meine Bilder zurück.
 


Mittlerweile fotografiere ich nur noch rein privat, in meiner Freizeit geht es meistens raus, manchmal aber auch in ein Studio. Ich weiß gar nicht, ob ich inzwischen so etwas wie einen eigenen Stil habe. Es mag einfach klingen aber ich bin immer froh, wenn mir ein Bild gefällt, bevor es stundenlang durch irgendwelche Software geschleust wurde. Und wenn es positive Resonanz von Außen gibt, ist das Fotografenglück perfekt!